Großbritanniens Krieg gegen den Sklavenhandel, Anthony Sullivan

Großbritanniens Krieg gegen den Sklavenhandel, Anthony Sullivan

Großbritanniens Krieg gegen den Sklavenhandel, Anthony Sullivan

Großbritanniens Krieg gegen den Sklavenhandel, Anthony Sullivan

Die Operationen des Westafrika-Geschwaders der Royal Navy 1807-1867

Sechzig Jahre lang kämpfte die Royal Navy gegen den westafrikanischen Sklavenhandel, in einer der längsten Kampagnen, die die Navy je geführt hat. Die meiste Zeit dieser Zeit versuchte ein ziemlich kleines Geschwader von Schiffen, eine sich ständig ändernde Reihe von Gesetzen und Verträgen gegen die Sklaverei durchzusetzen, die oft mit Ländern vereinbart wurden, in denen der Sklavenhandel noch legal war.

Es ist interessant festzustellen, dass der internationale Sklavenhandel einige Zeit vor der Sklaverei selbst verboten wurde. In Großbritannien wurde der Sklavenhandel 1807 abgeschafft, die Sklaverei erst 1833, und selbst in den USA wurde der internationale Sklavenhandel 1808 auf nationaler Ebene verboten, nachdem er in den Staaten schon früher verboten worden war. Am anderen Ende hat Brasilien die Sklaverei erst 1888 abgeschafft! In vielen Fällen war es britischer Druck, der zur Abschaffung oder zumindest zum Ende des Sklavenhandels führte, da in andere Verträge Anti-Sklaverei-Klauseln eingefügt wurden. Viele Kapitel in diesem Buch beginnen mit einer Gesetzes- oder Vertragsänderung und befassen sich mit den Auswirkungen, die sich auf die Kampagne ausgewirkt haben.

Der größte Teil dieses Buches wird durch Schlag-für-Schlag-Berichte über die einzelnen Zusammenstöße zwischen der Royal Navy und den Sklavenschiffen aufgegriffen, wobei der Zusammenstoß auf See, der oft ziemlich brutale Kämpfe beinhaltete, das letztendliche Ergebnis der Begegnung und die Entdeckungen war auf jedem Schiff, wie viele Menschen an Bord waren, wie viele überlebt haben, um sich in Sicherheit zu bringen, und das letztendliche Ergebnis der daraus resultierenden Rechtsfälle. Zuerst fand ich dies ein bisschen repetitiv, aber nach einiger Zeit fand ich es eine effektive Möglichkeit, die Länge und den Umfang der Kampagne zu erfassen. Es macht dir auch klar, wie schrecklich die menschliche Küste des Sklavenhandels war, mit Hunderten von Menschen, die unter brutalsten Bedingungen auf engstem Raum eingepfercht sind und sogar die Rettung durch die Royal Navy keine Überlebensgarantie ist – jeder Bericht sagt es dir wie viele Sklaven auf jedem Schiff gefunden wurden und wie viele überlebt haben, um den Hafen zu erreichen, und der Unterschied ist oft deprimierend groß.

Dies ist ein überzeugender Bericht über diese lange und kostspielige, aber letztendlich erfolgreiche Kampagne, die eine der längsten, aber am wenigsten bekannten britischen Marinekampagnen abdeckt.

Kapitel
1 – Sklavenhändler und Abschaffungen
2 – Früher Betrieb: November 1807 – November 1814
3 – Hagan gegen die Sklavenhändler: Dezember 1814 – Dezember 1819
4 – Das amerikanische Geschwader: Januar 1820-Februar 1822
5 – Die Ausrüstungsklausel: Februar 1822 – Dezember 1824
6 – Captain Owen’s Island: Januar 1825 – Juni 1827
7 – Die Schwarzer Witz: Juni 1827-Dezember 1829
8 – Der brasilianische Handel: Januar 1830 – November 1831
9 – Kombinierte Befehle: Dezember 1831 – September 1834
10 – Die spanische Ausrüstungsklausel: September 1834 – Dezember 1836
11 – Die Fieberküste: Januar 1837 – Dezember 1838
12 – Die amerikanischen Sklavenhändler: Januar 1839 – Dezember 1839
13 – Angriff auf die Quelle: Januar 1840 – Dezember 1841
14 – Verträge und Palavers: Januar 1842 – Dezember 1843
15 – Das Ende des Handels: 1844-1867

Autor: Anthony Sullivan
Ausgabe: Gebundene Ausgabe
Seiten: 372
Verlag: Frontline
Jahr: 2020



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