Der "D Tag"

Der

Bewachung der französischen Strände.

© Foto RMN-Grand Palais (Schloss Blérancourt) / Gérard Blot

Erscheinungsdatum: Juni 2014

Historischer Zusammenhang

Die Landung vom 6. Juni 1944 in Bildern

Die Landung der alliierten Truppen in der Normandie begann am 6. Juni 1944. In der Nacht wurden mehr als 200.000 Männer in die Nähe der Strände der Normandie transportiert, die sie im Morgengrauen zu betreten begannen. Für Einheiten in der Luft, die zuerst landen, geht es darum, Brückenköpfe zu befreien und zu sichern, damit Truppen und motorisierte Ausrüstung, die ihnen folgen, ins Landesinnere vordringen können.

Militärisch und strategisch entscheidend für die Zukunft sind die Anfänge der Operation auch sehr symbolisch. Office of War Informationen, gefilmte und fotografierte Bilder von „D Day“ werden weit verbreitet sein. Sie markieren das Gewissen und die Repräsentationen, schüren die Hoffnung und zeigen den Mut und die Entschlossenheit der "Befreier" -Soldaten, den unerbittlichen Vormarsch und die Macht der alliierten Armee, eine Folge der Niederlage der Nazis.

Das Foto "Guarding the French Strands", das Haynes Weston an diesem entscheidenden Tag aufgenommen hat, zeigt auf seine Weise die äußerst wichtige Phase, die diese Episode darstellt.

Bildanalyse

Perspektive

Das recht auffällige Klischee „Bewachung der französischen Strände“ wurde wahrscheinlich am Tag der Landung aufgenommen. In der Strandlandschaft, die fast den gesamten Rahmen einnimmt, stehen Soldaten in Löchern im Vordergrund, die sie in den Sand gegraben haben, um sich vor feindlichem Feuer oder Bombardement zu schützen. Gewehr in der Hand, Helme und gut ausgerüstet, scheinen sie beide auf ihre Mission konzentriert zu sein (einige beobachten aufmerksam den Bereich, den sie gerade betreten haben) und relativ entspannt und genießen einen Anschein wohlverdienter Ruhe (ein Mann auf dem links, lächelt fast).

Im Hintergrund parken oder manövrieren Jeeps und gepanzerte Fahrzeuge am Strand, der sich bis zum Horizont erstreckt und im Nebel verloren geht. Der Fotograf nutzt den perspektivischen Effekt (drei Viertel) perfekt, um den neu investierten Raum und die Bedeutung der eingesetzten Mittel zu kennzeichnen. Er schlägt damit den langen Weg vor, der noch zurückgelegt werden muss.

Interpretation

Verstecken und zeigen

"Bewachung der französischen Strände" zeichnet sich vor allem durch den Kontrast zwischen der Unbeweglichkeit der Soldaten und der Bewegung motorisierter Geräte aus. In dieser Phase der Operation ist die Tarnungstechnik relativ rudimentär und primitiv. Umgekehrt scheinen die Fahrzeuge, die dank der vorbeugenden Maßnahmen dieser Männer den Strand besetzen, der bereisten Landschaft eine modernere, mechanischere, mobilere und unerbittlichere Methode und Logistik aufzuzwingen.

Ebenso würde man sich leicht der fast bescheidenen und (freiwillig) diskreten Art widersetzen, in der die verborgenen Soldaten ihre strategische Rolle bei der Demonstration von Gewalt und Macht spielen, die durch die Parade von Jeeps und gepanzerten Fahrzeugen hervorgerufen wird.

Eine Möglichkeit, vielleicht darauf hinzuweisen, dass sie über die Bedeutung der technischen Mittel des "D-Tages" hinaus in erster Linie einzelne Lebewesen sind, die mit den Elementen kämpfen, die sich in jedem Moment humanisieren , verkörpern und ermöglichen heldenhaft den aufkommenden Erfolg.

  • Landung in der Normandie
  • Krieg von 39-45
  • Heer
  • Befreiung (Krieg)
  • Propaganda
  • Strand

Literaturverzeichnis

Jean-Pierre AZÉMA, Neue Geschichte des heutigen Frankreich, Band XIV „Von München bis zur Befreiung, 1938-1944“, Paris, Le Seuil, Slg. "Points Histoire", 1979, neu. ed. 2002.

John MAN, Atlas der Landungen am D-Day und der Schlacht um die Normandie vom 6. Juni bis 24. August 1944, Paris, Éditions Autrement, 1994.

Olivier WIEVORKA, Geschichte der Landungen in der Normandie. Von den Ursprüngen bis zur Befreiung von Paris (1941-1944), Paris, Le Seuil, umg. "Points Histoire", 2007.

Um diesen Artikel zu zitieren

Alexandre SUMPF, "Le" D Day ""


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