Die Schlacht von Dünkirchen

Die Schlacht von Dünkirchen

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Titel: Dünkirchen von deutscher Luftwaffe während der Operation Dynamo bombardiert.

Erstellungsdatum : 1940

Datum angezeigt: 1940

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Technik und andere Indikationen: Fotografischer Beweis

Lagerraum:

Kontakt Copyright: © Paris - Armeemuseum, Dist. RMN-Grand Palais - Foto-Armeemuseum

Bildreferenz: 06-525728

Dünkirchen von deutscher Luftwaffe während der Operation Dynamo bombardiert.

© Paris - Armeemuseum, Dist. RMN-Grand Palais - Foto-Armeemuseum

Erscheinungsdatum: Januar 2013

Historischer Zusammenhang

Bedienung Dynamo

Vom 20. Mai bis 3. Juni 1940 fand die Schlacht von Dünkirchen statt. Es ging dann darum, dringend den Rückzug von mehreren hunderttausend Männern im Vereinigten Königreich zu organisieren, um den Land- und Luftschutz des Gebiets zu gewährleisten, in dem die Wiedereinschiffung stattfand.

Die Alliierten nutzten den von Hitler am 27. Mai bestätigten Befehl, feindliche Armeen vor der Stadt zu stoppen, hielten eine schmale Tasche in der Hand und organisierten einen Evakuierungskorridor. Die Operation Dynamo ist ein relativer Erfolg, ein Strom kleiner Schiffe, die es dem Hauptkörper ermöglichen, sich trotz anhaltenden Feuers der feindlichen Artillerie und Luftwaffe zurückzuziehen.

Dunkirk wurde mehr als eine Woche lang bombardiert, bis am 4. Juni Nazi-Truppen in die Stadt einmarschierten. Dunkirk wurde jedoch weitgehend zerstört, wie das anonyme Foto "Dunkirk bombardierte deutsche Flugzeuge während der Operation" zeigt Dynamo “während oder unmittelbar nach dem Kampf. Wie die anderen Bilder auf beiden Seiten hat es sowohl dokumentarischen als auch symbolischen Wert.

Bildanalyse

Bombardierter Dunkirk

Das anonyme Foto "Dunkirk, das während der Operation Dynamo von der deutschen Luftwaffe bombardiert wurde" wurde zwischen dem 27. Mai und dem 4. Juni 1940 aufgenommen und bietet einen Teilblick auf den Hafen und die Stadt. Es besteht aus zwei Teilen, die durch das Geländer und den Kai getrennt sind. Im Hintergrund stehen die Ruinen von Wohnungen: Hoch oder teilweise eingestürzte, hohe Gebäude haben in der Regel nur ihre Mauern behalten und wirken ausgehöhlt. Die noch vorhandenen Schornsteine ​​bilden eine Reihe von Steinkämmen, die fast knochig sind. Häuser, die dem Hafen am nächsten liegen, sind Trümmer, und Altfahrzeuge vervollständigen die öde Landschaft.

Wenn das Wasser im Gesamtpanorama ruhig, leuchtend und fast beruhigend erscheint, zeugen auch die Fischerboote und kleinen Segelboote im Vordergrund von der Gewalt der Kämpfe: ob ihr Mast gebrochen, ihre Takelage abgerissen oder umgedreht wurde. Kiel in der Luft, sprechen die Boote genauso eloquent wie die Steinspitzen im Hintergrund.

Interpretation

Die Bedeutung der Ruinen

Ob von einem Einwohner der Stadt, einem alliierten oder deutschen Soldaten, der den durch die Schlacht verursachten Schaden melden will, oder sogar von einem bestätigten Fotografen, "Dunkirk wurde während der Operation Dynamo von deutschen Flugzeugen bombardiert" bezeugt eines bestimmten künstlerischen Sinnes. Die Stadt, die sich im Hintergrund abzeichnet, zeigt inkonsistente Sets, die fast wie Pappsets aussehen und traurig und fast bedrohlich in den Himmel ragen. Spektral und leer enthüllt Dunkirk sowohl konkret als auch symbolisch die Verwüstung, die die moderne Kriegsführung anrichten kann, in der Luftfahrt und Artillerie eine beispiellose Macht erreichen. Je nachdem, wie der Schuss verwendet wird, kann das Bild die Schlagkraft des deutschen Militärs oder die Tatsache zeigen, dass dieses Zerstörung und Ruin sät.

Das Bild stellt einen Ort dar, der ursprünglich recht friedlich war (Fischerei und Yachthafen statt Industriestandorte oder größere Schiffe), und weist auch darauf hin, dass der Ort für ein Manöver dieser Größenordnung ungeeignet ist. Wenn die Stadt eine Hochburg und ein strategischer Punkt ist, bleibt die Tatsache bestehen, dass ihre Hafenkapazitäten immer noch recht bescheiden sind und die großen Schiffe mit hoher Tonnage beispielsweise vor der Küste ankern müssen (daher muss darauf zurückgegriffen werden) kleine Boote zuerst). Aus Zwang und Dringlichkeit wurde Dünkirchen zum zentralen und geopferten Punkt der Operation Dynamo.

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  • Ruinen

Literaturverzeichnis

Jean-Pierre AZÉMA, Neue Geschichte des heutigen Frankreich, Band XIV „Von München bis zur Befreiung, 1938-1944“, Paris, Le Seuil, Slg. "Points Histoire", 1979, neu. ed. 2002.

· Jean-Pierre AZÉMA, "1939-1940, das schreckliche Jahr. Dünkirchen: Raus aus der Falle “, in Die Welt vom 27. Juli 1989.

· Matthieu COMAS, "La Campagne de France (2): Die Schlacht von Dünkirchen vom 26. Mai bis 2. Juni", im Rückblick LuftschlachtenHS Nr. 8, 1999.

David GÖTTLICH, Die neun Tage von Dünkirchen, übersetzt aus dem Englischen von Daniel Mauroc, Paris, Calmann-Lévy, umg. "The H Hour", 1964.

Um diesen Artikel zu zitieren

Alexandre SUMPF, "Die Schlacht von Dünkirchen"


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