Die Schlacht von Berlin

Die Schlacht von Berlin

  • Schlacht um Berlin

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Titel: Schlacht um Berlin

Autor: ANONYM (-)

Erstellungsdatum : 1äh Mai 1945

Datum angezeigt: 1äh Mai 1945

Maße: Höhe 12,1 cm - Breite 17,9 cm

Technik und andere Indikationen: Silberdruck

Lagerort: Denkmal von Caen, Website der Stadt der Geschichte für den Frieden (Caen)

Kontakt Copyright: © Zentralmuseum der Streitkräfte von Moskau / Das Caen-Denkmal

Bildreferenz: MEMO_PHOT_02477

© Zentralmuseum der Streitkräfte von Moskau / Das Caen-Denkmal

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Titel: Schlacht um Berlin

Autor: ANONYM (-)

Erstellungsdatum : 1äh Mai 1945

Datum angezeigt: 1äh Mai 1945

Maße: Höhe 14,6 cm - Breite 18,9 cm

Technik und andere Indikationen: Silberdruck

Lagerort: Denkmal von Caen, Website der Stadt der Geschichte für den Frieden (Caen)

Kontakt Copyright: © Zentralmuseum der Streitkräfte von Moskau / Das Caen-Denkmal

Bildreferenz: MEMO_PHOT_02482

© Zentralmuseum der Streitkräfte von Moskau / Das Caen-Denkmal

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Titel: Schlacht um Berlin

Autor: ANONYM (-)

Erstellungsdatum : 1äh Mai 1945

Datum angezeigt: 1äh Mai 1945

Maße: Höhe 14,4 cm - Breite 20,1 cm

Technik und andere Indikationen: Silberdruck

Lagerort: Denkmal von Caen, Website der Stadt der Geschichte für den Frieden (Caen)

Kontakt Copyright: © Zentralmuseum der Streitkräfte von Moskau / Das Caen-Denkmal

Bildreferenz: MEMO_PHOT_02475

© Zentralmuseum der Streitkräfte von Moskau / Das Caen-Denkmal

Erscheinungsdatum: November 2015

Historischer Zusammenhang

Wenn die Rote Armee Berlin einnimmt

Die ultimative Schlacht gegen die Wehrmacht, die Schlacht von Berlin, die vom 16. April bis 2. Mai 1945 stattfand, vervollständigte den Erfolg der Alliierten und führte zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa.

Militärisch geht es darum, den letzten in der Stadt versammelten deutschen Militärwiderstand zu vernichten und dann die letzten Vertreter des Regimes zu verhaften oder zu eliminieren. Aus symbolischer Sicht ist die Eroberung der Hauptstadt, Sitz der Macht und Wahrzeichen der "Größe", Macht und sogenannten Überlegenheit der Nazis ebenso wichtig, wenn nicht sogar noch wichtiger.

Schließlich war die Schlacht um Berlin, die mit politischen Implikationen für die Nachkriegszeit behaftet war, Gegenstand eines Kompromisses zwischen den siegreichen Mächten.

Am 15. April 1945 stoppten amerikanische Truppen gemäß den Abkommen von Jalta ihren Vormarsch an der Westfront auf der Ebene der Elbe und der Mulde und ließen die Sowjets allein in Berlin ein. Mit einer sehr großen Überlegenheit von Männern und Material umzingelte die Rote Armee die Stadt am 24. April und stürmte am 26. April. Trotz des Widerstands der SS und der letzten Truppen, die manchmal aus Jugendlichen bestanden, und Nach schrecklichen Kämpfen erreichten sowjetische Soldaten am 30. April den Reichstag. Die rote Fahne wird am 1. auf der Kanzlei gehisstäh Mai und nach Hitlers Selbstmord legte General Weidling am 2. Mai seine Waffen nieder. Marschall Keitel unterzeichnete schließlich in der Nacht vom 7. auf den 8. Mai die bedingungslose Kapitulation der deutschen Streitkräfte.

Wie die drei hier untersuchten Reportagefotos wurden viele Bilder dieser letzten Militärkampagne auf sowjetischer Seite aufgenommen. Sie sind weltweit weit verbreitet und untrennbar mit dem Ende von III verbundene Reich und endgültiger Sieg.

Bildanalyse

Panzer in der Stadt

Diese drei Bilder der Schlacht um Berlin stammen aus dem Jahr 1äh Mai 1945. Sie wurden höchstwahrscheinlich von einem oder mehreren Kriegskorrespondenten - wir wissen nicht, ob die drei Fotos vom selben Autor stammen - in Uniform der Roten Armee angefertigt.

Die erste zeigt Panzer, die am Eingangsschild der Stadt Berlin vorbeifahren. Der Fotograf, der am Straßenrand der sowjetischen Truppen steht, hat das bescheidene Schild hervorgehoben, auf dem wir einige Einschusslöcher sehen können. Letzteres, fast in Nahaufnahme rechts im Bild, verleiht dem Rest der Darstellung Bedeutung und Perspektive. Auf einer gängigen Art von Kriegsfotografie sind einige Fahrzeuge nacheinander zu sehen, insbesondere das gepanzerte Fahrzeug von drei Soldaten, die zu dieser Zeit die Hauptstadt betraten. Eine Gruppe von Häusern, an deren Wand eine deutsche Werbung steht, vervollständigt die Kontextualisierung der Szene.

Auf dem zweiten Foto zirkuliert eine Panzersäule in den Straßen Berlins. Aus dem gleichen Blickwinkel, dem Straßenrand, aber in der entgegengesetzten Richtung (die Fahrzeuge fahren auf das Ziel zu), zeigt das Foto vier gepanzerte Fahrzeuge, die entlang einer Straßenbahnschiene am Fuße von Gebäuden am traditionelle Berliner Architektur. Diesmal spielt sich die Szene an einem urbaneren und zentraleren Ort ab als der im ersten Bild gezeigte Eingang zur Stadt. Am Himmel verleiht der Rauch, der durch die noch jüngsten Kämpfe verursacht wurde, der Szene eine ziemlich gespenstische Atmosphäre. Die verlassene Straße und die deutlich sichtbare Zerstörung des Gebäudes im Hintergrund verstärken diesen Eindruck. Auch hier stehen die Soldaten auf Panzern in Uniformen der Roten Armee (mit Mützen), im Vordergrund eine rote Fahne über dem Panzer.

Das letzte Bild zeigt einen sowjetischen Panzer, der auf einem der Plätze in Berlin geparkt ist. Im Hintergrund steht ein imposantes quadratisches Gebäude mit strenger Architektur in Flammen (auf jeden Fall können wir den starken Rauch erkennen, der durch die Fenster in den oberen Stockwerken entweicht). Weitere Beweise für die Gewalt und die zeitliche Nähe der Kämpfe, die Karkasse eines verkohlten Fahrzeugs und eine verlassene Pferdekutsche (im Hintergrund) halten mit zwei russischen überdachten Lastwagen auf dem Platz Gesellschaft. Im Vordergrund stehen zwei Infanteristen auf dem angehaltenen und nummerierten Panzer in weißer Farbe und beobachten und kontrollieren den Raum.

Interpretation

Der Sieg, der erreicht wird

Diese drei Darstellungen der Schlacht um Berlin zeigen erstmals einen Sieg. In diesem 1äh Im Mai haben die Nazis ihre Waffen noch nicht niedergelegt, und infolgedessen toben einige Kämpfe immer noch oder scheinen kaum vorbei zu sein (Rauch von Bränden, Einsatz von Truppen, Überreste der Zerstörung).

Die drei Fotos zeugen nicht nur von der Intensität der Schlacht um Berlin, sondern deuten auch auf einen Gesamtsieg hin. Keine feindliche Präsenz auf diesen Bildern: Der Weltraum wird vollständig vom sowjetischen Sieger kontrolliert, der seine Präsenz und seine Überwachung den verschiedenen Räumen der Hauptstadt auferlegt. Die Abwesenheit von Zivilisten, die verlassenen und etwas gespenstischen Panoramen machen diese Kriegsszenen auch zu einer Art Vernichtungszeremonie, ohne die Euphorie der Sieger anderswo. Abgesehen von ein paar Gebäuden scheint die Stadt selbst zu verschwinden, reduziert auf einen einfachen Namen (das Zeichen), einen leeren und düsteren Raum.

Es gibt natürlich Bilder von der Eroberung Berlins, die die Männer, den politischen Sinn und die „moralische“ Bedeutung dieser Episode stärker in den Vordergrund stellen. Aber der Sieg auf dem Marsch, der durch diese drei Klischees der Schlacht um Berlin veranschaulicht wird, scheint hier ein wenig körperlos zu sein. Die sichtbaren Folgen des Kampfes sind hauptsächlich materiell (keine Verwundeten, keine Deutschen), und es sind mehr die Panzer als die Soldaten, die die Eroberung der Stadt bedeuten, wobei die seltenen Embleme (Flagge, Uniformen) eine weniger bedeutende Rolle spielen.

Ob dynamisch (die Panzer rollen) oder statisch (Parken auf dem Platz), der endgültige Sieg zeigt sich zuerst durch die mechanische Kraft der Panzer. Mit ihren siegreichen und nach vorne gerichteten Waffen investieren diese Fahrzeuge stark in diese Darstellungen. Sie sprechen eher vom technischen und militärischen Erfolg der modernen Kriegsführung als von einem Triumph kommunistischer Werte oder Gerechtigkeit.

  • Berlin
  • Deutschland
  • Krieg von 39-45
  • Sowjetarmee
  • Ruinen
  • Stadt
  • Fotografie
  • Reportage

Literaturverzeichnis

EVANS Richard J., Das Dritte Reich (1939-1945), Paris, Flammarion, umg. "Auf dem Weg", 2009, 3 vol.GROSSMAN Vassili, Kriegshefte: Von Moskau nach Berlin (1941-1945), Paris, Calmann-Lévy, 2007.KERSHAW Ian, Das Ende: Deutschland (1944-1945), Paris, Le Seuil, umg. "Das historische Universum", 2012. LOPEZ Jean, Berlin: die Riesenoffensiven der Roten Armee. Weichsel, Oder, Elbe (12. Januar - 9. Mai 1945), Paris, Economica, umg. "Kampagnen und Strategien" (Nr. 80), 2010.MASSON Philippe, Geschichte der Bundeswehr (1939-1945), Paris, Perrin, 1994.

Um diesen Artikel zu zitieren

Alexandre SUMPF, "Die Schlacht von Berlin"


Video: BATTLE OF BERLIN- Final Assault- Schlacht um Berlin 1945